Kommission GBB
- André Roduit : Gastrovalais
- Beat Eggel : Walliser Hotelier-Verein
- Bernadette Genolet : Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit (DIHA)
- Lara Berra : Walliser Hotelier-Verein
- Laurent Léger : Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit (DIHA)
- Manuela Venetz Ferchaud :
- Peter Kalbermatten : Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit (DIHA)
- Yves Rey : Dienststelle für Hochschulwesen (DH)
UNSERE PÄDAGOGISCHEN GRUNDSÄTZE
- Erwachsene / Ältere lernen teils anders als junge Menschen. Dies berücksichtigen wir in unseren Kursen. Zu Beginn des Lernprozesses knüpfen wir an die persönlichen Erfahrungen der Lernenden an.
- Wir nehmen Rücksicht auf die individuellen Vorkenntnisse unserer Kursteilnehmenden. Um den verschiedenen Lerntypen gerecht zu werden, bieten wir eine möglichst breite Methodenvielfalt an.
- Ein Methodenmix in der Wissensvermittlung soll möglichst alle Sinne ansprechen. Wir setzen aktivierende Methoden und Medien ein und fördern das selbständige Lernen.
- Wir orientieren uns an Praxis und Theorie. Der Unterricht soll themenbezogen und lösungsorientiert sein.
- Wir reduzieren den Stoffumfang unserer Kurse zugunsten einer sorgfältigen Informationsauswahl, die das Wesentliche enthält.
- Wir führen die Kursteilnehmenden hin zu einem bewussten Erfassen der Ziele und der Aufgabenstellung.
UNSERE ENTSTEHUNG, ZIELE UND KONZEPT
Entstehung und Idee der Gründung des ritzy*-WeiterbildungsprogrammsDie Idee zur Schaffung eines Weiterbildungsprogramms entstand mit der Revision des kantonalen Beherbergungs- und Gaststättengesetzes (LHR/GBB) im Jahr 2004. Mit der damaligen Verkürzung der Dauer des Wirtekurses unterstrich die Branche die Notwendigkeit, jeglichen Qualitätsverlust durch ein Weiterbildungsprogramm zu unterbinden. Im Jahr 2005 beauftragte der Kanton Wallis die HES-SO Wallis mit der Organisation und Verwaltung eines solchen Programms unter der Aufsicht der drei betroffenen Berufsverbände: Walliser Hotelierverein, GastroValais und Walliser Campingverband.
Grundlegende Ziele, die von ritzy* im Bereich der Wissensvermittlung verfolgt werden
Die Hauptziele bestehen darin, das Qualitätsniveau und die Wettbewerbsfähigkeit der Walliser Beherbergungs- und Gastronomiestätten zu sichern bzw. zu verbessern. Im Zentrum steht das Wohlbefinden der Besucher / der Gäste unseres Kantons.
Als Erbe im Geiste von Cäsar Ritz zielt das ritzy* Weiterbildungsprogramm darauf ab, den Innovationsgeist, die Kreativität, die Gastfreundschaft, die Liebe zum Detail und die konstruktive Zusammenarbeit zu fördern.
Didaktisches Konzept
Wir sind mit drei wesentlichen Fakten konfrontiert, die wir nicht beeinflussen können, aber in unserem spezifischen Ausbildungskonzept für den Hotel-, Gastronomie- und Tourismussektor Rechnung tragen:
- die Vielfalt der Ausbildungsniveaus in den Berufen
- Zeitmangel für Weiterbildung
- die wachsende Bedeutung der Digitalisierung in Arbeitsprozessen.
VON RITZ ZU RITZY*
Im Geiste von Cäsar Ritz...Der Name «ritzy» ist eine Hommage an den Oberwalliser Hotelier Cäsar Ritz. Der gesamte Adel der Welt logierte im letzten Jahrhundert beim berühmtesten Hotelier des Wallis. Er war der Hotelier der Könige und der König der Hoteliers. Er eroberte nicht nur die Welt, sondern auch die Herzen aller, dank seines Pioniergeistes, seiner grossen Liebe zum Detail, seiner Sorge um den Gast und seiner Leidenschaft für den Beruf. Seine hohe Flexibilität und sein Innovationsgeist haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sein Name, Ritz, setzte in der ganzen Welt einen neuen Massstab für Exzellenz. Davon abgeleitet entstand das englische Adjektiv «ritzy», das zu seinen Ehren geschaffen wurde und für folgende Eigenschaften steht: exzellent, edel, elegant, raffiniert.
ritzy* ist somit zum Namen des Ausbildungsprogramms geworden, das die Gastfreundschaft im Wallis «ritzier», d.h. noch «exzellenter» machen will.